Portovenere und Lerici

NR.7
PORTOVENERE UND LERICI (mit dem Schiff)
Mittagspause in Portovenere

Treffpunkt mit der Fremdenfuehrerin an der Bootsanlegestelle Richtung 5 Terre in La Spezia. Von hier aus fahren wir weiter mit dem Boot nach Portovenere. Hinter uns liegt die Stadt, waehrend sich vor uns der beruehmte “Golf der Dichter” erstreckt. Rechts befinden sich das Militaerarsenal, die Doerfer Fezzano, Cadimare, Le Grazie und das Vorgebirge von Portovenere, das die westliche Seite des Golfs begrenzt. Links erblicken wir den Handelshafen, die Schiffswerften, die Doerfer San Terenzo, Lerici, Fiascherino, Tellaro und das Vorgebirge von Montemarcello, die geologische Grenze mit der Toskana.
Die Besichtigung beginnt direkt vor dem Stadttor von Portovenere, wo noch heutzutage die Inschrift „Colonia Januensis“ aus dem Jahr 1113 sichtbar ist. Die Seerepublick von Genua kaufte in diesem Jahr das Dorf von den Herren von Vezzano. Wir gehen die Hauptstrasse entlang und wir entdecken die typischen Restaurants und Lokale, die zwischen schmalen Gassen und „caruggi“ versteckt sind. Am Ende unseres Spaziergangs eroeffnet sich vor uns eine wunderschoene Aussicht: das Kirchlein von San Pietro. Unter uns trennt die Meerenge „Le Bocche“ das Dorf von der Insel Palmaria.. ein grossartiger Blick.
Wir gehen weiter und besichtigen die Pfarrkirche von San Lorenzo, die in erhoehter Lage in der Naehe der Burg liegt. Kurz danach gehen wir einige Treppen hinunter bis zur Hauptgasse. Wir befinden uns an dem Kai, die „Calata“, wo wir die klassischen „Turmhaeuser“, noch heutzutage das Symbol fuer die ligurischen Doerfer, bewundern koennen. Es ist Zeit fuer die Mittagspause. Am frühen Nachmittag nehmen wir wieder das Boot und in circa 20 Minuten erreichen wir das Dorf Lerici.
Waehrend wir in Richtung der Burg San Giorgio spazieren, werden wir Interessantes ueber das beruehmte Paar Percy Bysshe Shelley und Mary Wollstonecraft Shelley, Stammgaeste von Lerici, erfahren. Die Burg San Giorgio, auf einem Felvorsprung erbaut, ueberragt den Golf und das Dorf. Jetzt verstehen wir, warum viele Literaten, Dichter und Schrifsteller aus dem XIX. und dem XX Jh. und sogar Dante (Göttliche Komödie – Fegefeuer III, 49-51) von der Landschaft inspiriert wurden.
Von der Burg aus ist der Blick wunderbar: vor uns das Vorgebirge von Portovenere, die drei Inseln (Palmaria, Tino und Tinetto), nach Osten erblicken wir die Tyrrhenische Kueste, die Apuanischen Alpen und die Marmorbrueche von Carrara. Wir gehen zurueck durch das alte „pisanische Dorf“ mit seinen schmalen Gassen, steilen Treppen und Arkaden, die uns an den lange dauernden Krieg zwischen Pisa und Genua erinnern. Wir erreichen die Piazza und vor uns befindet sich das Gebetshaus von San Rocco. Unsere Stadtfuehrung endet dann mit einer kurzen Besichtigung der Pfarrkirche von San Francesco.

Fuer weitere Informationen und spezielle Ausfluege stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfuegung

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